Der 1755 geborene Samuel Hahnemann gilt als Begründer der homöopathischen Heilmethode und als Erfinder der Homöopathie. Dieser Begriff setz sich zusammen aus griechisch homoin = ähnlich und pathos = Leiden.
Zu dem homöopathischen Therapieverfahren gelangte Hahnemann durch zahlreiche Selbstversuche, unter anderem mit Chinarinde, was bei ihm in gesundem Zustand Symptome hervorrief, wie sie bei einem Malariakranken auftreten. Dadurch entstand die Überlegung: was einen gesunden Menschen krank macht, kann einen kranken Menschen gesund machen. So entstand sein Therapieverfahren Ähnliches durch Ähnliches zu heilen.
Seine Medizin erschien zum erste Mal in dem Blatt "Über die Auffindung der Heilkräfte" 1796 und spaltete die damalige Gesellschaft wie auch heute in Befürworter und Gegner.
Hahnemann selbst stellte die "sanfte Medizin" her und fand dadurch heraus, dass die Wirkung eines mittels umso intensiver wird, je höher die Potenz ist. Das heißt also eine Substanz wirkt umso besser, je geringer sie konzentriert ist.
So wurde 1884 in Philadelphia, USA die erste homöopathische Universität der Welt, das "Hahnemann Medical Center" gegründet.